Bedeutung
Beispiele
[1] „Die Beschäftigung mit dem Totenreich der Vergangenheit ist sinnlos, wenn sie nicht der Sinngebung der lebendigen Gegenwart dient.“[1]
[1] In der Vergangenheit haben wir immer so gehandelt.
[1] „Aber wer hinein sieht, blickt fast 1000 Jahre in die Vergangenheit.“[2]
[1] „Er machte sich darüber lustig, wie in dieser Stadt lieber die Vergangenheit nachgebaut als etwas Neues gewagt wird.“[3]
[2] Es gibt die erste, zweite und dritte Vergangenheit. Man nennt sie auch Imperfekt, Perfekt und Plusquamperfekt.
[2] „Nur gut, daß auch die Engländer Dingwörter, Tätigkeits- und Eigenschaftswörter, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hatten, genau wie wir.“[4]
[2] „Über manche Unsicherheit im Gebrauch von Vergangenheitsformen hilft uns hinweg, dass wir überwiegend das Perfekt, übrigens die mündlich inzwischen am meisten gebrauchte Form der Vergangenheit, benutzen.“[5]
[3] Jetzt, zurück in den Schwarzwald und zum Professor befördert, beichtet er den Medien seine wilde Vergangenheit.
[3] „Doch ihre Vergangenheit holte sie auch diesmal ein.“[6]
[3] „Manchmal tut es gut, sich an die Vergangenheit zu erinnern, wenn einem die Gegenwart etwas grau erscheint.“[7]
[3] „Die eigene Vergangeheit – die eigene Geschichte – anzunehmen bedeutet nicht, darin zu ertrinken; es bedeutet, sie zu nutzen. Eine erfundene Vergangenheit lässt sich nicht nutzen, sie bricht und bröckelt unter dem Druck des Lebens wie Lehm in der Dürre.“[8]
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Vergangenheit | die Vergangenheiten |
| Genitiv | der Vergangenheit | der Vergangenheiten |
| Dativ | der Vergangenheit | den Vergangenheiten |
| Akkusativ | die Vergangenheit | die Vergangenheiten |
Aussprache
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