Bedeutung
[1] umgangssprachlich: jemand, der stiehlt, der eines anderen Eigentum wegnimmt
[2] bildlich, veraltet, scherzhaft: Schelm, Kind
[3] veraltet, bildlich: Mark einer Schreibfeder
[4] Schweiz, Önologie: Dekanter • Für diese Bedeutung fehlen Referenzen oder Belegstellen.
[5] veraltet: Nebendocht einer Kerze
[6] Zoologie, kurz für: Kräuterdieb; (Ptinus fur)
[7] Zoologie, landschaftlich: Buckelkäfer; (Gibbium psylloides)
[8] Zoologie, veraltet, kurz für: Molkendieb, Milchdieb, einen weißen Schmetterling; (Lepidoptera) • Für diese Bedeutung fehlen Referenzen oder Belegstellen.
[9] Rechtswissenschaften, Deutschland: Person, die einen Diebstahl begeht, also einem anderen eine fremde bewegliche Sache wegnimmt, um sie sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen
Beispiele
[1] Die Diebe stiegen über den Gartenzaun und dann durch das offene Fenster in das Haus ein.
[1] Hier waren Diebe am Werk und haben alles mitgenommen und weggeschleppt.
[1] „Ähnlich grotesk wie diese Welt Kiens erscheint vom zweiten Teil an die Welt von Hausierern, Gaunern, Dieben und Zuhältern, in der der Jude Fischerle, ein zwergenhafter Buckliger, als besonderer Führer agiert und besessen die beiden Ziele verfolgt, auf allen legalen und vor allem illegalen Wegen Geld für eine Operation zu horten, um seinen Buckel loszuwerden.“
[2] „Manchmal erbettelt sich der kleine Dieb selbst die Erlaubniß von ihm, mein Schlafkamerade zu sein“
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Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Dieb | die Diebe |
| Genitiv | des Diebes des Diebs | der Diebe |
| Dativ | dem Dieb dem Diebe | den Dieben |
| Akkusativ | den Dieb | die Diebe |
Aussprache
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