Bedeutung
[1] kein Plural: aus hauptsächlich Mehl, Wasser und Salz gebackenes Nahrungsmittel
[2] einzelner Brotlaib
[3] abgeschnittene Scheibe eines Brotlaibes
[4] übertragen, kein Plural: Lebensunterhalt, Lohn, Ertrag
Beispiele
[1] Er sitzt nur bei Wasser und Brot.
[1] Heute habe ich ein ungesäuertes Brot gebacken.
[1] „Immer muß darum unser Brot mit zermahlener Birkenrinde gestreckt werden, und immer behält es – mit der Brennerei-Hefe gebacken – seine fatale Neigung bei, umgehend zu verschimmeln.“
[1] „Das Brot war schlecht und das Schweinefleisch nicht viel besser.“
[1] „Die Husaren und Kosaken hatten sich um die Gefangenen geschart und boten ihnen geschäftig Kleidungsstücke oder Stiefel oder Brot an.“
[1] „Manchmal hatte sie mir Brot mitgebracht von einem Vetter, der in einer Brotfabrik arbeitete; Veronika hatte darauf bestanden, mich zu füttern, und jedesmal, wenn sie mir ein Stück Brot gab, hatte ich diese Hände nah vor meinen Augen gehabt.“
[2] Zunächst brechen wir das Brot, danken und sprechen das Vaterunser.
[2] „In einer Bäckerei hatte er sich ein Brot erbettelt und sorgfältig eingeteilt, auf Obstwiesen stahl er Äpfel und Birnen, und er übernachtete im Freien.“
[3] Möchtest Du ein oder zwei Brote essen?
[4] Er verdient sich sein Brot in der Fabrik.
[4] „Auch wenn er den Beruf des Wundarztes gelernt hatte, wollte er doch sein Brot künftig als Botaniker verdienen.“
[5] Sie denken nur an Brot und Spiele.
[5] Unser täglich Brot gib uns heute. (Vaterunser)
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | das Brot | die Brote |
| Genitiv | des Brots des Brotes | der Brote |
| Dativ | dem Brot dem Brote | den Broten |
| Akkusativ | das Brot | die Brote |
Aussprache
Im Kontext
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