Bedeutung
[1] Linguistik: Wortzeichen, das die Zusammengehörigkeit von Ausdrücken in einem Wort anzeigt
[2] Linguistik: Wortzeichen, das die Auslassung eines Wortteils anzeigt
Beispiele
[1] Bei Doppelnamen wie Schleswig-Holstein zeigt der Bindestrich die Zusammengehörigkeit der beiden Ausdrücke an.
[1] „Der Autor berät die Stadt Regensburg, wenn es um Bindestriche in Straßennamen geht, und das Institut Papst Benedikt XVI. bei der Herausgabe der Schriften Josef Razingers.“
[1] „Diese Faktoren fördern die Tendenz zur Schreibung mit Bindestrich.“
[1] „Zwei mit einem Bindestrich gekoppelte Vornamen gelten rechtlich als ein Vorname.“
[1] „Ein Bindestrich kann grundsätzlich in jedem mehrteiligen Wort gesetzt werden, in dem man einen Bestandteil aus irgendeinem Grund besonders hervorheben oder das man besser lesbar machen möchte.“
[2] Bei Wiederholungen von Wortteilen wie in „Vor- und Nachnamen“ zeigt der Bindestrich an, dass ein gleichlautender Bestandteil ausgelassen wurde und sinngemäß zu ergänzen ist.
[1, 2] „Wußten Sie z.B., daß wir drei Arten des Bindestrichs unterscheiden - den ‚Ergänzungsbindestrich‘, den ‚Erläuterungsbindestrich‘ und den ‚Durchkopplungsbindestrich‘?“
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Bindestrich | die Bindestriche |
| Genitiv | des Bindestrichs des Bindestriches | der Bindestriche |
| Dativ | dem Bindestrich dem Bindestriche | den Bindestrichen |
| Akkusativ | den Bindestrich | die Bindestriche |
Aussprache
Im Kontext
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