Bedeutung
[1] historisch, Mittelalter: keltischer Sänger und Dichter
[2] übertragen: jemand, der Lieder verfasst und selbst vorträgt
Beispiele
[1] „Die Barden erscheinen hauptsächlich als Dichter, Sänger, Musiker (auf der ‚Krotta‘ oder Leier) und Lobpreiser, ihre genaue Beziehung zu Druiden und Vaten bleibt im Dunkeln.“
[1] „Für Unterhaltung bei den Gastmählern sorgten vor allem die Barden (…): Dichter und Sänger, die ihre Heldengesänge meist in Begleitung einer Harfe vortrugen.“
[2] „Der niederbayerische Barde Fredl Fesl schaffte es mit seiner unnachahmlichen Art, dass seine Fans Tränen lachten.“
[2] „Die Lächerlichkeit der Situation entgeht Hoffmann nicht; keinerlei Lächerlichkeit ist ihm jemals entgangen, und im gleichen Sinn wie Sterne ist er ein wahrhafter Barde des Grotesken.“
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Barde | die Barden |
| Genitiv | des Barden | der Barden |
| Dativ | dem Barden | den Barden |
| Akkusativ | den Barden | die Barden |
Bedeutung
[1] Gastronomie: Scheibe von (fettem) Speck, mit der mageres Fleisch beim Braten umwickelt oder belegt wird
Beispiele
[1] Barden um die Wachtelbrüstchen verhindern das Austrocknen des Fleisches.
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Barde | die Barden |
| Genitiv | der Barde | der Barden |
| Dativ | der Barde | den Barden |
| Akkusativ | die Barde | die Barden |
Aussprache
Im Kontext
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