Bedeutung
[1] Schluss eines Musikstückes
Beispiele
[1] Wo Verdi das Jenseits beschwört – im gewaltigen „Dies irae“ seines Requiems oder im Ausklang seines späten „Te Deum“ aus den „Vier geistlichen Stücken“ – da tönt es nach Triumph der Unterwelt, oder nach der Angst davor.
[1] Ein zart und verschmitzten Blicks mit leichter Verzögerung hingetupftes zweigestrichenes As - das war, zum Ausklang von Liszts „Lac de Wallenstadt", Alfred Brendels Abschieds-Ton.
[1] Von der „Pathetique“ hat Wilhelm Furtwängler einmal gesagt, sie sei das einzige Beispiel von wahrhaft „tragischer“ Musik; womit nicht gemeint war „Ausdruck eines tragischen Empfindens“, sondern Tragik des rein-musikalischen Vorgangs (der förmliche „Zusammenbruch“ der Musik beim letzten Ausklang).
[2] Zum Ausklang des Strauss-Jahres dirigieren Thielemann und Petrenko.
[2] Zum Ausklang des Jahres erleben Sie in der Bayerischen Staatsoper die Operette »Die Fledermaus«.
[2] Zum Zeitpunkt des Anschlags seien Hunderte von Gläubigen nach Gebeten zum Ramadan-Ausklang dabei gewesen, die Moschee zu verlassen.
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Ausklang | die Ausklänge |
| Genitiv | des Ausklanges des Ausklangs | der Ausklänge |
| Dativ | dem Ausklang dem Ausklange | den Ausklängen |
| Akkusativ | den Ausklang | die Ausklänge |
Aussprache
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