Bedeutung
[1] eine mit Würde und Verantwortung verbundene offizielle (staatliche) Stellung
[a] das von einem Amtsträger bekleidete Amt
[b] das Amt einer öffentlichen Funktion, zum Beispiel des Politikers
Beispiele
[1a] „Wenn wir auf der weiten Skala der zielgerichteten, im Auftrag Dritter ausgeübten menschlichen Tätigkeiten ganz links den Job verorten, so steht ganz rechts das Amt. Der Job wird gemacht, das Amt aber wird bekleidet, getragen oder ausgefüllt.““
[1b] Der Bundespräsident bekleidet das höchste Amt in Deutschland.
[1b] „Seit Antritt seines Amtes hatte Simen Tjing täglich im Strafvollzugsamte gearbeitet, an den Sitzungen im Saale teilgenommen und seine Amtsgeschäfte erledigt.“
[1c]
[2] Ihr undankbares Amt als Leiterin des Kirchenchors erfüllte sie bis ins hohe Alter mit eiserner Selbstdisziplin.
[3] Die Bundesagentur für Arbeit hieß früher Arbeitsamt.
[3] „Der Lügen-Detektiv rief das Amt an, ließ feststellen, von wo der Anruf gekommen war.“
[3] „Tagaus, tagein ritt nun Simen Tjing zum Amt auf stattlichem Schimmel.“
[4] „Im Herzogtum Nassau waren die Ämter erstinstanzliche Gerichte und untere Verwaltungsbehörden.“
[4] „Das Amt des Erzstifts Mainz fiel mit diesem im Reichsdeputationshauptschluss 1803 an das neugebildete Fürstentum Aschaffenburg, …“
[5]
[6]
[7] Für die Einleitung eines Amtsgesprächs muss eine „0“ vorgewählt werden.
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | das Amt | die Ämter |
| Genitiv | des Amtes des Amts | der Ämter |
| Dativ | dem Amte dem Amt | den Ämtern |
| Akkusativ | das Amt | die Ämter |
Aussprache
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