Bedeutung
[1] Schweiz, Österreich, in Deutschland bildungssprachlich: Abwesenheit, Fehlen
[2] Süddeutschland, Schweiz, Österreich; meist Schule: Fehlstunde oder Fehltag in Schule oder Beruf etwa aufgrund von Krankheit
[3] übertragen: geistige Abwesenheit
[4] Medizin, Psychologie: kleiner Anfall, kurzzeitige Bewusstseinstrübung zum Beispiel während oder nach einem epileptischen Anfall ohne Sturz (das heißt ohne Verlust der körperlichen Kontrolle)
[5] veraltet; Recht, Wirtschaft: Zahlung, die an einen Abwesenden entrichtet wird, meist von dem Verwalter einer Pfründe an den abwesenden Pfründeninhaber
Beispiele
[1] Seine Absenz fiel gar nicht auf, da es alle gewohnt waren.
[2] Diese Schülerin hat viele Absenzen.
[2] Die hohe Quote an Absenzen in der Abteilung XYZ lässt auf ein schlechtes Arbeitsklima schließen.
[2] „Führen Gespräche mit Lehrern und Schulpsychologen jedoch zu nichts, können schulpflichtige Schüler laut Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes (BayEug) für Absenzen belangt werden.“
[3] Er sprach weiter, denn er war ihrer geistigen Absenz nicht bewusst.
[4] Er war epileptisch und seine Absenzen waren sehr häufig.
[5] Seine Absenz bekommt er sowieso, denn er ist Miglied einer Kirche.
Deklination
| 1 | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Absenz | die Absenzen |
| Genitiv | der Absenz | der Absenzen |
| Dativ | der Absenz | den Absenzen |
| Akkusativ | die Absenz | die Absenzen |
Aussprache
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